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09.10.2008: Feuerwehr im achtstündigen Einsatz |
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Ein Feuer in einer Lagerhalle im Papenburger Deverhafen hat die Einsatzkräfte der Papenburger Feuerwehr am frühen Donnerstag morgen aus dem Schlaf gerissen. In einer Lagerhalle hatten rund 1.000 Tonnen Kunststoff Feuer gefangen. Vermutlich durch Selbstentzündung konnten sich die Flammen durch das Lagergut in der Halle fressen. Erst als Rauch und Qualm aus der Halle drangen, wurde das Feuer bemerkt: Die Feuerwehr konnte nur unter Atemschutz in das Lager eindringen.
Das Feuer konnte schließlich unter Zughilfenahme zweier Radlader gelöscht werden. Das brennende Kunststoffschreddergut wurde mithilfe der Radlader auseinandergezogen. Glutnester konnten somit schnell gelöscht werden. Durch die starke Rauchentwicklung konnten die Einsatzkräfte ihre Löscharbeiten während des gesamten Einsatzes nur mithilfe von Atemschutzgeräten durchführen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Bevölkerung über Radiodurchsagen zum Schließen der Fenster aufgefordert, da aufgrund der starken Rauchentwicklung in der Umgebung zunächst nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, dass giftige Stoffe in der Umgebung freigesetzt worden sind. Spezialkräfte der Polizei führten Messungen in der Umgebung durch und konnten schnell Entwarnung geben: Der Brandrauch stellte sich als harmlos dar, es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung. Eine zusätzliche Untersuchung des Löschwassers bestätigte dieses Ergebnis. Die rund 100 eingesetzten Feuerwehrleute konnten nach rund achtstündigem Einsatz am Donnerstag Mittag die Einsatzstelle verlassen.
   

 
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