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Imposante Zahlen konnten die Feuerwehrleute vom Papenburger Untenende auf ihrer Jahreshauptversammlung am Dienstag vorweisen: 107 Einsätze weist die Einsatzbilanz des abgelaufenen Jahres auf. Zu 40 Dienstabenden trafen sich die Kameraden im vergangenen Jahr im Untenender Feuerwehrhaus. Neben Übungsdienst standen auch Besichtigungen, Sicherheitsbelehrungen und theoretische Schulungen auf dem Dienstplan. Über 4.000 Stunden leisteten die Feuerwehrkameraden für Einsätze, Dienstabende und Fortbildungen, rechnete Schriftführer Alwin Potthast den anwesenden Gästen vor.
Besondere Erwähnung fanden einige größere Einsätze: Ein Brand in einer Torflagerhalle und mehrere Verkehrsunfälle wurden besonders erwähnt und gaben den anwesenden Gästen einen Einblick in das breit gefächerte Einsatzspektrum der Feuerwehr.
Insgesamt 58 Männer und 2 Frauen gehören der Feuerwehr derzeit an. Der Altersschnitt der Einsatzabteilung liegt derzeit bei 37 Jahren. In der Jugendfeuerwehr sind 15 Kinder und Jugendliche aktiv, die Altersabteilung besteht derzeit aus 9 Kameraden, ab April des Jahres verstärkt Bernd Röttgers die Alters- und Ehrenabteilung. Röttgers erreicht nach über 40 Dienstjahren in der Feuerwehr die Altersgrenze.
Ortsbrandmeister Heinz Dickebohm zeigte sich sichtlich stolz über die positive Bilanz der Feuerwehr, Stadbrandmeister Pieper betonte, dass rund zwei Drittel aller Einsätze in der Freizeit der Einsatzkräfte geleistet würden. Dieser ehrenamtliche Einsatz sei unbezahlbar und von hohem Wert für die Stadt Papenburg. Insgesamt hätten die Papenburger Feuerwehren über 240 Einsätze im vergangenen Jahr geleistet. Dem pflichtete auch der erste Stadtrat Gunnar Jungclaus bei, der den Dank aus Rat und Verwaltung der Stadt Papenburg überbrachte.
Jungclaus berichtete unter Applaus der anwesenden Feuerwehrkameraden über die beschlossenen Anschaffungen für das laufende Kalenderjahr: So wird im Haushalt der Stadt die Anschaffung eines neuen Einsatzleitwagens berücksichtigt, der seinen rund 20 Jahre alten Vorgänger ablösen soll. Darüber hinaus werden für alle 174 aktiven Feuerwehrleute in Papenburg neue Helme angeschafft. Dickebohm ergänzte, dass das neu anzuschaffende Fahrzeug technisch dem neuesten Stand entsprechen werde: Neben der modernen Kommunikationstechnik werde auch mit modernen Datenverarbeitungssystemen zur Einsatzabarbeitung und -koordination geplant.
Auch die Jugendfeuerwehr war im vergangenen Jahr wieder aktiv: Der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Torsten Meyer berichtete von zahlreichen Aktivitäten rund um Sport und Spiel. Stadtbrandmeister Pieper betonte, dass die Jugendfeuerwehr mittlerweile der zentrale Baustein in der Nachwuchsarbeit der Feuerwehren geworden sei. Ohne den Dienst der Betreuer und Jugendlichen sei eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit in der Papenburger Feuerwehr kaum noch vorstellbar.
Besondere Erwähnung fand auch die Brandschutzerziehung der Feuerwehr: Peter Rinneberg berichtete von zahlreichen Besuchen in Papenburger Schulen. Im Rahmen der Brandschutzerziehung werden Kinder auf die Gefahren durch Feuer hingewiesen. Hier können die Papenburger Brandschutzerzieher ab sofort auf ein neu angeschafftes Übungsgerät zurückgreifen, so können Fettbrände und brennende Papierkörbe simuliert werden, mit einem Übungsfeuerlöscher kann der Umgang mit Feuerlöschgeräten geübt werden.
Auch Beförderungen standen wieder auf dem Programm: Marcus Reschke und Mario Schewe wurden zu Feuerwehrmännern ernannt, Michael Bartsch, Michael Gehrke, Bernd Schmitz und Markus Schütte wurden zu Oberfeuewehrmännern befördert. Stefan Stamm, Uwe Schipmann und Bernd Kruthaup wurden zu Ersten Hauptfeuerwehrmännern befördert. Schriftführer Alwin Potthast, der sein Amt schon 19 Jahre ausübt, wurde zum Löschmeister befördert. Pieper dankte den beförderten Kameraden für ihren Einsatz und ihr Engagement.
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