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Im Jahre 2003 feierte die Feuerwehr Papenburg Untenende ihr 125-jähriges Bestehen. Anlässlich der Festlichkeiten wurde auch eine Chronik erstellt. Die Inhalte dieser Chronik wollen wir Ihnen hier in einigen Abrissen darstellen. Wenn Sie Interesse an einer gedruckten Ausgabe haben, kontaktieren Sie uns per eMail!
Einführung
Brände aller Art mit ihren vielfältigsten Entstehungsursachen mussten in früherer Zeit als gottgewollte Heimsuchung hingenommen werden. Eine wirksame Brandbekämpfung war nicht möglich und Brände entwickelten sich nicht selten zu Feuerfronten, die den Fortbestand ganzer Siedlungen oder Dörfer in Frage stellen konnten. Erinnerungen an solche Brandkatastrophen sind vielerorts durch Erzählungen über Generationen hinaus wach geblieben.
In diesen Tagen begeht die Freiwillige Feuerwehr Papenburg / Untenende ihr 125-jähriges Bestehen. Die Aufgaben der Feuerwehren in unserem technischen Zeitalter sind vielfältiger, vielseitiger und gefahrenvoller geworden. Seit 125 Jahren haben sich die Papenburger Bürger zu einer Feuerwehr zusammengeschlossen, die sich dieser ehrenvollen Aufgabe engagiert stellen und dabei große Leistungen erbringen.
In den Zeiten vor der Gründung der ersten Freiwilligen Papenburger Feuerwehr waren die Bürger der Stadt allein auf die nachbarliche Hilfe angewiesen, da keine Löschgeräte zur Verfügung standen. Per Stadtverordnung war geregelt, dass jeder Haushalt bei Ausbruch eines Schadenfeuers ein bis zwei Mann, einen Ledereimer sowie Äxte bereitstellen musste. Die Leitung zur Bekämpfung des Feuers übernahm der zuständige Polizeibeamte.
Wie vielerorts, so wurde auch in Papenburg im 19. Jahrhundert der Gedanke wach, dem „Roten Hahn“ den Kampf anzusagen.
Gründung im Jahre 1878
Es war eigentlich untypisch, aber tatsächlich geht die Gründung der Papenburger Feuerwehr auf den Oberlehrer August Jans im Jahre 1878 zurück. Tatkräftige Männer schlossen sich zu einer Freiwilligen Feuerwehr zusammen, dessen erster Wehrführer der Schiffbaumeister Tholen war. Später wurde auch im Stadtteil Obenende eine Wehr gegründet. Das erste Feuerwehrgerätehaus am Untenende stand an der Kirchstraße 38, heute befindet sich hier eine Jugendherberge. Feuerwehr und Polizei waren zusammen in einem Gebäude untergebracht. Ausgestattet war die Wehr mit einer Handdruckspritze. Von der Gründungszeit bis 1900 liegen keine verlässlichen Daten vor, so dass der chronologische Rückblick um 1900 fortfährt.
Pflichtfeuerwehren in Papenburg
Als der Oberpräsident von Hannover die durch Erlass vom 30. Juli 1900 bestehenden Vorschriften über das „Feuerlöschwesen und die Uniformierung der Freiwilligen Feuerwehren in Preußen“ durch die Polizeiverordnung vom 27. September 1901 ergänzte, wurden im April 1902 in Papenburg zwei Pflichtfeuerwehren gegründet. Der Wehrführer der Untenender wurde Stadtsekretär Bentler und am Obenende der Kaufmann Bolwin.
Laut Verordnung sollten die Pflichtwehren am Unten- und Obenende jeweils in drei Abteilung gegliedert werden. In der ersten Abteilung sah man die Bedienung der Spritzen vor. Die zweite Abteilung war vorgesehen zur Ausübung des Steigerdienstes (Leiter) sowie zum Retten von Menschen, Vieh und Habe und die dritte diente zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Bewachung der geretteten Sachen. Zur Erfüllung der Feuerwehrpflicht wurden vom Magistrat mit jährlichem Wechsel Bürger zum Dienst herangezogen. Ausnahmen galten nur für Beamte, Ärzte, Lehrer sowie Personen mit geistigen und körperlichen Gebrechen. Man kann sich vorstellen, dass Pflichtfeuerwehren trotz aller Einsatzbereitschaft der Mitglieder nicht so schlagkräftig sein können, wie eine Kameradschaft von Idealisten, die freiwillig diesen Dienst übernimmt. Die Missachtung von Befehlen und das Fernbleiben von Einsatzstellen wurden mit erheblichen Geldstrafen geahndet.
Neugründung der Feuerwehren
Auf Initiative und Wunsch des damaligen Bürgermeisters Dr. Hettlage und dem Senator Reiners, welche sich beide der ungeheuren Vorteile und der Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren bewusst waren, sollte die bestehende Pflichtwehr in eine Freiwillige umgewandelt werden.
So ging die Freiwillige Feuerwehr in Papenburg, wie auch in vielen anderen Orten, aus dem Turnerverein hervor. In der Turnerversammlung am 20. Juni 1908 wurde eine solche Gründung vorgeschlagen. 30 Männer wollten spontan in diese Wehr eintreten. Um noch weitere Freiwillige für dieses Vorhaben zu begeistern, wurde am 4. Juli 1908 in der Ems-Zeitung ein Aufruf an die Bevölkerung veröffentlicht: „Die Freiwillige Turnerfeuerwehr (Zweigverein des Turnvereins) ist ein Verein gesunder und kräftiger Männer, welche die Ehrenpflicht übernehmen sich durch regelmäßige Übungen bei militärischer Disziplin die Gewandtheit, den Mut und die Ruhe anzueignen, die nötig sind, um bei Feuersgefahr möglichst rasch und in zweckmäßiger Weise Hilfe leisten zu können [...]“, über die Mitgliedschaft heißt es weiter, „[...] jeder unbescholtene, gesunde, männliche Bewohner der Stadt Papenburg (und der näheren Umgebung) im Alter von 18 bis 50 Jahren kann der Freiwilligen Turnerfeuerwehr als aktives und soziales Mitglied beitreten.“
Mit Freude konnte man feststellen, dass sich eine überaus große Zahl von Freiwilligen meldete. Somit bestand schon einen Tag später in Papenburg wieder eine Freiwillige Turnerfeuerwehr, der schon bald die Pflichtfeuerwehren unterstellt wurden. Zum Hauptmann wurde einstimmig Ludwig Kraft gewählt, der sich für die Gründung stark eingesetzt hat. Am 15. August 1908 zählte die Wehr bereits 60 Mitglieder.
Trotz der damaligen schlechten Finanzlage der Stadt Papenburg wurde im Jahre 1911 für die Untenender Feuerwehr eine große 12 Meter hohe Leiter von Magirus angeschafft sowie mehrere Hakenleitern und Schlauchmaterial.
Von der Zeit von 1914 bis in die Zwanziger Jahre liegen wieder keine verlässlichen Daten vor. Bekannt ist nur, dass im Jahre 1914 in Papenburg der 11. Feuerwehrtag des Feuerwehrverbandes Ostfriesland und Papenburg stattfand, an der über zwanzig Feuerwehren teilnahmen. Im ersten Weltkrieg wurden einige Wehrmänner zum Kriegsdienst herangezogen, von denen sechs ihr Leben ließen.
Viele Brände entwickelten sich in der damaligen Zeit zu Großfeuern, da von der Alarmierung bis zu Beginn der Löscharbeiten eine lange Zeit verging. An sechs verschieden Stellen am Untenende gab es Feuermeldestellen. In einem Brandfall wurden von diesen Stellen aus die sogenannten Trompeter losgeschickt, die die Bevölkerung warnten und die Wehrmänner alarmierten. Auch die Küster bekamen die Anweisung im Brandfall die Glocken der Kirchtürme zu läuten. Landwirte, die in der Nähe des Feuerwehrhauses wohnten, stellten ihre Pferde zu Verfügung, um die Gerätschaften zum Einsatzort zu bringen. Für diesen Dienst bekamen die Bauern 25 Reichsmark, denn da es in Papenburg zu dieser Zeit noch keine befestigten Straßen gab, war es eine schwere Arbeit für Mensch und Tier.
Aus gesundheitlichen Gründen sah sich der Wehrführer Ludwig Kraft gezwungen im Jahre 1930 seinen Posten niederzulegen. Zu seinem Nachfolger wurde August Oberg gewählt, der der Wehr schon seit der Gründung angehörte.
Im Jahre 1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Regierung. Im Dezember des gleichen Jahres wurde das preußische „Gesetz über das Feuerlöschwesen“ verabschiedet. Dieses Gesetz sah die einheitliche Normierung für Geräte, Kupplungen, Fahrzeuge und die Uniformierung der Feuerwehren in Deutschland vor. Auch Aufgaben des Luftschutzes wurden übertragen.
Die Feuerwehr im Jahre 1933
Mit Unterstützung der Landwirtschaftlichen Brandkasse Hannover konnte die Stadt Papenburg 1934 einen gebrauchten Mercedes Pritschen-LKW anschaffen. Die feuerwehrtechnische Beladung bestand aus einer Tragkraftspritze sowie einigen Strahlrohren und Schläuchen. Dieses Fahrzeug bot neun Personen Platz, um sie zur Einsatzstelle zu transportieren. Im gleichen Jahr wurde die Gemeinde Bokel, die bisher nur über eine Handdruckspritze verfügte, in Papenburg eingegliedert. Hierdurch entstand der Feuerlöschverband Papenburg–Bokel.
Weiter wurden 1936 von den Nationalsozialisten Hilfspolizeibeamte aus den Kreisen der Feuerwehrleute ernannt, aus Papenburg waren es sechs. Sie hatten die Befugnis eine Brandbekämpfung zu leiten. Bisher war es immer noch üblich, dass ein Polizist die Aufgabe übernommen hatte. Außerdem hatten sie die Notkompetenz in brenzligen Lagen Türen aufzubrechen und Gebiete abzusperren.
Als August Oberg mit Rücksicht auf sein Alter im Jahre 1938 von seiner Position zurücktrat, übernahm Kasper Abels für ein Jahr die Aufgabe des Wehrführers, bis er kurz vor dem Weltkrieg zum Wehrdienst eingezogen wurde. Dessen Nachfolger wurde 1939 Hans Düwel. Auch er wurde zum Kriegsdienst eingezogen, so dass August Oberg wieder aushelfen musste. In den Kriegsjahren übernahm dann Brandmeister Engelberts die Papenbuger Wehr, die er auch bis zum Kriegsende führte.
Auch immer mehr Kameraden, vor allem die jüngeren, wurden in den Kriegsjahren als Soldaten eingezogen. Da die Stärke der Feuerwehr immer weiter schrumpfte, wurde die Hitlerjugend zum Feuerlöschdienst verpflichtet, aber auch diese wurde bald in den Krieg einberufen. Deswegen wurden 1942 die Frauen in das Feuerlöschwesen eingewiesen. Diese Frauenfeuerwehr unterstützten die noch vorhandenen Männer in zwei Gruppen. Sie trafen sich einmal wöchentlich zum Übungsdienst. Bei Einsätzen hatten sie die Aufgabe, das Feuerwehrhaus zu besetzen und eine Bereitschaft herzustellen. Besondere Einsätze in den Kriegsjahren war der Brand des Gutshofes und der Brand der Meyer-Werft nach der Bombardierung 1943.
Die Nachkriegszeit
Nach Kriegsende verfügte die Wehr über zwei Löschgruppenfahrzeug, welche während des Krieges angeschafft worden waren. Auch die Hand- und Motorspritze, sowie die Magirusleiter überstanden den Krieg unbeschadet. Nach der Kapitulation Deutschlands übernahm Kasper Abels kurzzeitig die Führung der Wehr.
Von der britischen Militärregierung wurde 1945 dem Bezirks- und Kreisbrandmeister Hermann Wilkens aus Werlte kommissarisch die Leitung der Papenburger Wehr übertragen. In einer feierlichen Neugründung in der Gaststätte Lüttmann-Düwel fand er alte Kameraden, die bereit waren den Dienst weiter zu verrichten, und junge, die neu in den Feuerwehrdienst eintraten. Die Feuerwehr bezog ein zweites Gerätehaus am Hauptkanal rechts, auf dem ehemaligen Rieke & Meyer Gelände, wo auch ein Krankenwagen untergebracht war, da der Feuerwehr der Sanitätsdienst bis 1949 übertragen wurde.
Als dann Hans Düwel im Jahre 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, übernahm er wieder die Wehr, die unter seiner Führung einen sehr hohen Ausbildungsstandart erreichte, so dass sie bei den damaligen Kreiswettkämpfen 1949 und 1951 Kreissieger und bei den Bezirkswettkämpfen 1951 Bezirkssieger wurden.
Da die Hand- und Motorspritze und die Leiter immer noch an der Kirchstraße standen, wurde 1949 eine Halle am Hauptkanal rechts 53 angemietet, um alle Gerätschaften an einem zentralen Ort aufbewahren zu können. Aber auch hier reichte der Platz bald nicht mehr aus.
Im Jahre 1953 blickte die Wehr auf ihr 75-jähriges Bestehen zurück. Die Jubiläumsfeier war verbunden mit der Einweihung des Gerätehauses und der Kreisschlauchpflegerei an der Rathausstraße. Eine Einsatzübung, bei der ein Brand im Rathaus simuliert wurde, gehörte ebenfalls zu den Feierlichkeiten. Die 51 Wehrmänner stellten ihr Können vor Hunderten von Schaulustigen unter Beweis. Der Fahrzeugpark umfasste in diesem Jahr die beiden Löschgruppenfahrzeuge aus dem Krieg, einen Tragkraftspritzenanhänger, ein Mannschaftstransportfahrzeug und die alte Magirusleiter.
1957 übernahm der Stadtbrandmeister Hans Düwel das Amt des Kreisbrandmeisters. Ein Jahr zuvor wurde das erste motorisierte Löschgruppenfahrzeug nach dem Krieg für die Obenender Wehr angeschafft.
Das zweite Tanklöschfahrzeug im Kreis Aschendorf-Hümmling wurde 1959 in Papenburg angeschafft. Bisher war nur in Aschendorf ein solches Fahrzeug stationiert. Bei Bränden stand erst einmal sofort Wasser zur Verfügung, bis die langen Wasserversorgungsleitungen aufgebaut waren. Gerade in Wäldern und Mooren erwies sich dies als sehr nützlich. Auch zur Trinkwasserversorgung für Aschendorfer–Moor im Jahre 1959 wurde es eingesetzt. Das Fahrzeug ist noch heute als Einsatzfahrzeug bei der Obenender Wehr zu finden, wo es 1975 hin überstellt wurde.
In den 50er Jahren kam es immer wieder zu Moor- und Waldbränden, obwohl regelmäßig Kontrollfahrten durch das Moor gefahren wurden, um nach Feuern Ausschau zu halten. So kam es im Hochsommer 1959 im Füchtelmoor bei Dörpen zu dem wahrscheinlich größtem Moorbrand aller Zeiten im Kreisgebiet Aschendorf. Hier waren die Papenburger Feuerwehrleute insgesamt über drei Wochen im Einsatz.
Das Feuerwehrhaus wurde 1960 erweitert. Es wurde ein Lehrsaal für theoretischen Unterricht und Wohnungen für Feuerwehrangehörige eingerichtet. Die Wohnungen waren nötig, da die Stadt an Größe und Einwohnerzahl zunahm und ein schnelleres Ausrücken gewährleistet sein musste.
Der Kreis- und Stadtbrandmeister Hans Düwel trat 1962 von seinem Amt des Stadtbrandmeisters zurück, da beide Ämter nicht mehr von einer Person ausgeführt werden durften. Als Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Alex Lüken gewählt.
Im Februar 1962 war in Papenburg eine verheerende Sturmflutkatastrophe. Ein Deichabschnitt von 60 Metern an der Seeschleuse konnte trotz intensivster Bemühungen nicht gehalten werden und wurde unterspült. Neben den Feuerwehren aus Papenburg, Völlen und Surwold waren auch Mannschaften des Technischen Hilfswerkes Papenburg und Osnabrück und der Bundeswehr mit Hubschraubern im Einsatz. Zivilpersonen unterstützten die Hilfskräfte, indem sie Tausende von Sandsäcken füllten. Nach Ablauf des Wassers wurde die Deichlücke geschlossen und die Aufräumarbeiten, wie Keller lenzen, dauerten insgesamt fünf Tage an.
Unter Stadtbrandmeister Alex Lüken wurde der technische Fortschritt der Papenburger Feuerwehren vorangetrieben. So wurden 1963 ein zweites Tanklöschfahrzeug (TLF 16 Tr) und ein VW Bus angeschafft. 1964 wurde die über 50 Jahre alte Magirusleiter durch eine Anhängerleiter (Al 18) ersetzt. Ein LF 8 TS wurde 1966 angeschafft.
Im gleichen Jahr ist damit begonnen worden die Wehren im Altkreis Aschendorf–Hümmling mit UKW–Sprechfunk auszustatten. Die zentrale Leitstelle befand sich in der Kreisschlauchpflegerei. Im Einsatzfalle liefen die Notrufe bei der Polizei auf, die die Sirenen im Altkreis auslösten. Dann wurde auch die Leitstelle Papenburg besetzt. Im Papenburger Stadtgebiet standen jeweils drei Sirenen am Untenende und drei am Obenende. Für kleinere Einsätze wurden Kameraden mittels Telefon benachrichtigt.
Der damalige Landkreis Aschendorf–Hümmling schaffte im Jahre 1969 einen Rüstwagen für technische Hilfeleistungen an. Das Fahrzeug war für das gesamte Kreisgebiet zuständig und rückte bei jedem Verkehrsunfall aus, da es zur damaligen Zeit keine weiteren hydraulischen Rettungsgeräte gab. Die Untenender Wehr besetzte das Fahrzeug in den nächtlichen Stunden und an den Wochenenden, am Tage erledigten es Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Erst Mitte der siebziger Jahre begannen die Gemeinden mit der Anschaffung eigener Rettungssätze.
Im Rahmen der Gebietsreform wurde Aschendorf im Jahre 1973 in die Stadt Papenburg eingemeindet. Die Freiwillige Feuerwehr Aschendorf behielt weiterhin ihre Selbstständigkeit.
Durch den Bau immer höherer Geschäftshäuser wurde die Anschaffung einer Drehleiter erforderlich. Im Februar 1973 konnte in Papenburg eine DLK 23-12 unter großer Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht werden. Finanziert wurde sie jeweils zu einem Drittel durch den Kreis, der Stadt und der Kreissparkasse.
Als letzte Errungenschaft für die Untenender Wehr schaffte Alex Lüken 1975 ein TLF 16/55 SA an. Das Fahrzeug wurde aufgrund des hohen Industrieaufkommens im Papenburger Hafen notwendig. Es war lange Zeit das größte Tanklöschfahrzeug im Altkreis.
Am 01. Januar 1976 wurde die Freiwillige Feuerwehr Papenburg in zwei unabhängige Ortswehren unterteilt, die Ortsfeuerwehr Untenende und die Ortsfeuerwehr Obenende. Zum Ortsbrandmeister des Untenendes wurde Helmut Bussenius, zum Stellvertreter Bernd Sextro gewählt. Obenender Ortsbrandmeister wurde Anton Brelage mit seinem Stellvertreter Gerhard Kösters. Der Stadtbrandmeister blieb weiterhin Alex Lüken. Im darauffolgendem Jahr wurden die Papenburger Feuerwehren in die Schwerpunktfeuerwehr Untenende und den beiden Stützpunktfeuerwehren Aschendorf und Obenende unterteilt.
Um bei Bränden in unwegsamen Gelände bessere Hilfe leisten zu können, wurde 1976 ein Borgward Pritschenfahrzeug aus Beständen der Bundeswehr angeschafft. Das Fahrzeug erwies sich im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen als besonders geländetauglich. Es war belanden mit einer Tragkraftspritze und weiteren Gerätschaften.
Auf ihr 100-jähriges Bestehen blickte die Feuerwehr Papenburg im Jahre 1978 zurück. Das Jubiläum wurde angemessen begangen. Gleichzeitig fand auch der Kreisfeuerwehrtag in Papenburg statt. Ein großer Umzug um den Hauptkanal mit 500 „Blauröcken“ und 58 Feuerwehrfahrzeugen aus dem gesamten Emsland bildeten einen Höhepunkt. Als zweites Highlight sei die Großübung am Ceka–Gebäude zu nennen. Hier stellte die Wehr ihr Können vor begeistertem Publikum unter Beweis. Die Schirmherrschaft für das Jubiläum übernahm der damalige niedersächsische Kultusminister Dr. Werner Remmers.
Modernste Lösch- und Rettungsmittel wurden 1981 im Rahmen der Katastrophen- und Zivilschutztage in Papenburg der Bevölkerung vorgestellt. An diesen Tagen nahmen Organisationen wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk sowie die Feuerwehr teil. Es wurden Lösch- und Rettungsübungen demonstriert, die Fahrzeuge wurden vorgestellt und ein Rettungshubschrauber des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes war an diesen Tagen für die Öffentlichkeit ausgestellt.
Neue Ortskommandowahlen fanden 1982 statt. Helmut Bussenius trat die Nachfolge von Alex Lüken an und wurde neuer Stadtbrandmeister. In den Posten des Ortsbrandmeisters wurde Udo Ockenga gewählt, Stellvertreter blieb Bernd Sextro.
Da die Freiwillige Feuerwehr Papenburg–Untenende bis jetzt noch keine eigene Fahne besessen hatte, wurde 1984 eine angeschafft.
Auch der Fahrzeugpark wurde unter Ockenga modernisiert. So wurde 1987 ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und 1989 ein Einsatzleitwagen (ELW 1) angeschafft.
Einsätze in den Achtziger Jahren
Im Jahre 1984 brannten das Elektrofachgeschäft Warnecke und der „Williams Pub“ am Hauptkanal komplett aus. Da sich beide Gebäude in einem älterem Zustand und in einer engen Bebauung befanden, waren die Nachbargebäude in Gefahr. Im gleichen Jahr wurde die Wehr zum Papenburger Chemiewerk gerufen. Durch Gasentweichung in einer Werkshalle kam es zu einer Verpuffung. In diesem Jahr fuhr die Feuerwehr 56 Einsätze und leistete 468 Einsatzstunden.
1985 starben zwei Insassen eines PKW bei einem Verkehrsunfall an der Friederikenstraße. Die Feuerwehr barg diese beiden Personen. In 52 Einsätzen wurden in diesem Jahr 742 Einsatzstunden verzeichnet.
Wie dem Jahresrückblick von 1986 zu entnehmen ist, fuhr die Wehr insgesamt 64 Einsätze, die sich in fünf Großbrände, 15 Mittelbrände, 25 Kleinbrände sowie 19 technische Hilfeleistungen aufteilten. Die Einsatzstunden beliefen sich in diesem Jahr auf 1025. Im Vergleich zum Vorjahr waren über 280 Einsatzstunden mehr.
In der Nacht von dem 28. auf den 29. Juni 1987 wurde die Untenender Wehr zu gleich drei Bränden gerufen. Um 21:30 Uhr wurden die Kameraden zu einem Gebäudebrand an der Barenbergstraße gerufen. Noch an der Brandstelle wurde um 21:40 Uhr ein Scheunenbrand in Bokel gemeldet. Während der Nachlöscharbeiten wurde um 3:00 Uhr nachts die Wehr wieder alarmiert, da der MZ–Möbelmarkt am Hauptkanal in Flammen stand. Zum dritten Brand wurden alle drei Ortsfeuerwehren gerufen. Die Wehrmänner rückten insgesamt 61 mal aus und leisteten 639 Einsatzstunden.
Der Jahresbericht von 1988 weist 92 Einsätze mit insgesamt 660 Stunden auf. Hervorzuheben ist ein Gebäudebrand am Graderweg, bei dem die Kameraden über acht Stunden im Einsatz waren. Vollalarm wurde im Mai 1988 vorsorglich für alle drei Ortsfeuerwehren ausgelöst, als die Tankummantelung eines Schiffneubaus auf der Meyer–Werft brannte.
Als nennenswerte Einsätze im Jahr 1989 ist der Brand einer ehemaligen Tischlerei an der Friederikenstraße sowie einer Scheune im Stadtteil Bokel zu erwähnen. Insgesamt wurden 701 Einsatzstunden in 78 Einsätzen gefahren.
Die neunziger Jahre
Ein Orkan „fegte“ 1990 über Norddeutschland hinweg. Von Abends bis zum nächsten Morgen waren alle drei Ortsfeuerwehren mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Wehrmänner waren in diesem Jahr 78 mal mit 776 Einsatzstunden im Einsatz.
An Einsätzen wurden 1991 46 Brandeinsätze und 17 Hilfeleistungen gefahren. Die gesamten Einsatzstunden betrugen 1053 Stunden. Erwähnenswert hierbei waren die Einsätze bei der Diskothek „La Mirage“ an der Friederikenstraße, der Lagerhalle i-Punkt, ebenfalls an der Friederikenstraße, sowie der Brand auf der Meyer–Werft beim Neubau des Kreuzfahrtschiffes „Zenith“. Bei einem Wohnhausbrand am Hauptkanal ließ eine junge Frau ihr Leben.
Ein ruhiges Jahr für die Untenender Feuerwehr war das Jahr 1992. Obwohl 90 Einsätze gefahren wurden, beträgt die Anzahl der Arbeitsstunden 584 Stunden. Alle Brände wurden schnell unter Kontrolle gebracht.
1993 wurden 87 Einsätze mit insgesamt 644 Einsatzstunden gefahren. Vorwiegend wurde die Wehr zu Kleinbränden gerufen. Das Jahr der brennenden Container war 1994. Insgesamt 23 der 90 Einsätze im Jahr fielen in diesem Bereich. Man ging von Brandstiftung aus. Ein Scheunenbrand an der Dieckhausstraße hielt die Kameraden für vier Stunden im Einsatz. Auch acht Verkehrsunfälle, bei denen zwei Menschen ihr Leben ließen, wurden in diesem Jahr verzeichnet. Insgesamt wurden 773 Einsatzstunden gefahren.
Auch 1995 war ein relativ ruhiges Jahr für die Kameraden. Insgesamt wurden 532 Stunden in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Am Heiligen Abend wurde die Feuerwehr zu einen Wohnhausbrand an der Gutshofstraße gerufen, der die Kameraden eine Stunde „bescherte“.
Das arbeitsintensivste Jahr war 1996. Die Einsatzstatistik weist 103 Einsätze mit insgesamt über 1000 Stunden vor. Erwähnenswert ist ein Spänebunkerbrand bei Schulte & Bruns, der insgesamt 161 Stunden in Anspruch nahm und ein Wohnhausbrand an der Friesenstraße, beim dem sich Bewohner mit einem Sprung aus dem zweiten Stock retten konnten.
Das Jahr 1997 konnte 67 Einsätze mit 1078 Einsatzstunden verzeichnen. Ein Großbrand bei der Firma Edelhoff wurde in Zusammenarbeit mit den Obenendern bewältigt. Beim Brand der Werkshallen eines Sektionaltoreherstellers in Surwold war man zusammen mit sieben weiteren Feuerwehren im Einsatz. Im Dezember unterstützte man die Obenender Wehr beim Brand in der Waldschule.
Im Mai 1998 galt es einen über 50 Hektar großen Flächenbrand am Obenende in Zusammenarbeit mit allen drei Stadtwehren und der Feuerwehr Surwold zu löschen. Im Oktober des gleichen Jahres fuhr ein PKW mit zwei Insassen ins Papenburger Hafenbecken. Ein Insasse konnte nur noch tot von Rettungstauchern der Feuerwehr Meppen geborgen werden. Beim Hochwasser in Haselünne im Oktober war die Untenender Wehr im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord drei Tage im Einsatz. Insgesamt leistete die Wehr 893 Einsatzstunden bei 75 Einsätzen.
Ein ruhiges Jahr mit 336 Einsatzstunden bei 64 Einsätzen war das Jahr 1999. Nennenswert sind drei Brände in türkischen Restaurants, welche auf Brandstiftung zurückgeführt werden könnten. Im Jahre 1991 wurden die ersten Überlegungen angestellt, in Papenburg eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Vier Kameraden hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Gründung voranzutreiben. Bereits im Oktober fand ein Informationsabend für 16 interessierte Jugendliche statt. Schon im Februar 1992 trafen sich die Jugendlichen zum ersten Dienstabend wieder. Aus Altersgründen trat der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Bernd Sextro in den Feuerwehrruhestand ein. Sein Nachfolger wurde Karl-Heinz Feiling.
Im Dezember 1992 wurde der Stadtbrandmeister Helmut Bussenius verabschiedet. Als sein Nachfolger wurde der Aschendorfer Anton Jungebloed eingeführt, sein Stellvertreter wurde Heinz-Gerd Schmitz.
Ortsbrandmeister Udo Ockenga konnte 1993 ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF16/12) in Empfang nehmen.
Einen Wechsel an der Spitze der Führung der Untenender Wehr fand 1994 statt. Heinz Dickebohm übernahm den Posten des Ortsbrandmeister, da der bisherige Ortsbrandmeister Udo Ockenga ausschied und in die Altersabteilung wechselte.
Neues Feuerwehrhaus 1997
Nach der mehr als 25jährigen Wartezeit konnte 1997 das neue Feuerwehrdomizil an der Rheiderlandstraße bezogen werden. Es hat eine Nutzfläche von 1100 Quadratmeter und wurde nach den neusten ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in einer Bauzeit von 11/2 Jahren errichtet. Ortsbrandmeister Heinz Dickebohm und sein Stellvertreter Karl-Heinz Feiling konnten nahezu alle der 51 aktiven Feuerwehrmänner, sowie zahlreiche Ehrengäste zur offiziellen Einweihungsfeier im Oktober begrüßen. Im Obergeschoss beherbergt es zwei Wohnungen für Feuerwehrangehörige, die kleinere Einsätze gerade am Wochenende und in den nächtlichen Stunden selbstständig absolvieren.
Bei den Neuwahlen zum Posten des stellvertretenden Ortsbrandmeisters 1997 löste Georg Kruth Karl-Heinz Feiling ab.
Die Wehr im dritten Jahrtausend
Zu Brandeinsätzen wurde die Feuerwehr Papenburg-Untenende insgesamt 65 mal gerufen, zur technischen Hilfeleistung rückten die Wehr insgesamt 36 mal aus. Also insgesamt 101 Einsätze im Jahr 2000 mit 581 Stunden. Der Brand des Aldi - Verbrauchermarktes im Januar des Jahres forderte alle Stadtfeuerwehren. Der Sonderpostenmarkt „Schmitz Katze“ brannte im Oktober. Im Juni wurde die Wehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bokeler Straße in Höhe der „Gesprengten Brücke“ gerufen.
Eine Lagerhalle in der Siemensstraße brannte im Juli 2001 nieder. Es kamen alle drei Ortswehren zum Einsatz. Zusätzlich wurde die Drehleiter der Feuerwehr Dörpen angefordert. Im Oktober brannte es an drei Stellen gleichzeitig auf einem Kreuzfahrtschiff im Trockendock der Meyer-Werft. Wie sich herausstellte handelte es sich hierbei um Brandstiftung. In diesem Jahr waren die Wehrmänner 614 Sunden bei 79 Einsätzen im Einsatz
Der Posten des stellvertretenden Stadtbrandmeisters wurde 2000 neu geregelt. Der jeweilige Ortsbrandmeister bekleidet in seinem Einsatzgebiet gleichzeitig das Amt des stellvertretenden Stadtbrandmeisters. Dies sind vom Untenende Ortsbrandmeister Heinz Dickebohm, vom Obenende Ortsbrandmeister Anton Lüken und der Aschendorfer Ortsbrandmeister Heinrich Brockmann. Sie unterstützen den Stadtbrandmeister Josef Pieper, der dieses Amt 2002 von Anton Jungebloed übernommen hat. Es brennt im Papenburger Hafen – April 2002
Das Jahr 2002 war ein arbeitsreiches Jahr. Insgesamt 106 Mal wurden die Kameraden gerufen und leisteten dabei 1871 Stunden. Im Februar brannte ein Spänebunker bei Osmo. Hier leisteten die Kameraden 179 Einsatzstunden. Der wohl größte Brand des Jahren war im April bei Schulte & Bruns im Papenburger Hafen, wo sich Düngetorf und Holzspäne entzündeten. Insgesamt waren elf Feuerwehren im Einsatz, darunter die drei Papenburger Stadtwehren, die vier Feuerwehren der Samtgemeinde Dörpen, die Feuerwehr der Gemeinde Rhede, die Feuerwehren Lathen und Surwold sowie die Werksfeuerwehr der Meyer – Werft. Unterstützt wurden sie von der Schnellen Einsatzgruppe des Maltesers. Das Feuer wütete 20 Stunden. Seit diesem Brand verfügt die Firma Schulte & Bruns über eine Betriebsfeuerwehr mit eigenem Fahrzeug. Weitere Großbrände in diesem Jahr waren der Lagerhallenbrand im Juli an der Rheiderlandstraße, der Dachbrand der ADO –Gardinenwerke im August und ein Brand einer Lagerhalle im Dezember, wo die Aschendorfer Kameraden unterstützt wurden. Eine verheerende Windhose mit massiven Regenfällen versorgte die Wehrmänner im Juli mit Arbeit. Zahlreiche Keller mussten gelenzt und Straßen von umgefallenen Bäumen befreit werden. Ein Baum fiel auf die Papenburger Jugendherberge und schlug in ein bezogenes Zimmer ein. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Am Morgen des 10. Novembers trieb ein Brandstifter sein Unwesen. In der Zeit von 5:40 Uhr bis 8:00 Uhr brannte es an fünf Stellen, sowohl am Untenende als auch am Obenende, gleichzeitig. Zusammen mit dem DLRG Papenburg barg die Wehr im Dezember einen LKW aus dem Hafenbecken.
Die Feuerwehr im Jubiläumsjahr
Im Jubiläumsjahr verfügt die Feuerwehr Papenburg-Untenende über 51 Einsatzkameraden, die durch die wöchentlich stattfindenden Dienstabende, durch Lehrgänge auf Kreisebene und durch absolvieren von Ausbildungen auf den beiden Landesfeuerwehrschulen Loy und Celle für den Ernstfall ausgebildet sind. Ein Schwerpunkt neben der Bekämpfung von Bränden ist das immer größer werdende Gebiet der Technischen Hilfeleistung. Speziell auf dem Gefahrgutsektor bildet sich die Untenender Wehr seit Jahren weiter. Mit der Anschaffung eines Gerätewagens Gefahrgut (GW-G 2) im letztem Jahr stellt die Wehr technisches Gerät für das ganze nördliche Emsland zur Verfügung.
Weitere Fahrzeuge der Untenender Wehr sind das TLF 16/55 SA (Baujahr 1975), TLF 16/25 (Baujahr 1987), LF 16/12 (Baujahr 1993), DLK 23/12 (Baujahr 1972), ELW 1 (Baujahr 1989). Voraussichtlich wird im kommenden Jahr eine neue Drehleiter angeschafft.
Auch die Brandschutzerziehung für Kinder wird seit Jahren durch die Wehr gefördert. Seit drei Jahren haben es sich die Kameraden zur Aufgabe gemacht, den Kindern Verhaltensregeln beizubringen, z.B. wie setzt man einen Notruf ab oder wie verhält man sich in einem Brandfall. Seit einen Jahr ist besitzt die Wehr einen Brandschutzerziehungskoffer mit dem sie die Grundschulen in Papenburg besucht. Zum Abschluss werden die Schüler in das Feuerwehrhaus eingeladen, wo sie die Fahrzeuge erkunden und eine Zertifizierung erhalten.
Dank der Jugendfeuerwehr hat die aktive Wehr keine Nachwuchssorgen mehr, denn regelmäßig wechseln Jugendfeuerwehrmitglieder mit Vollendung des 18. Lebensjahres zur Einsatzabteilung.
Nach dem 62. Lebensjahr wechseln die Kameraden in die Altersabteilung. In dieser Abteilung befinden sich heute 13 Alterskameraden, die sich regelmäßig treffen um gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen.
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