Die zuverlässige Alarmierung der Feuerwehr ist sehr wichtig. Wurde in der Vergangenheit die Sirene zur Alarmierung benutzt, so kommen heute moderne Funkmeldeempfänger zum Einsatz, die einen "stillen Alarm" ermöglichen. Denn die Sirene wird nicht nur von Feuerwehrleuten gehört: Auch Schaulustige wurden früher häufig durch sie angelockt.

Die Sirene hört man heute nur noch einmal pro Monat: Zum Probealarm am Samstag Mittag schallt das schrille Sirenengeheul durch die Papenburger Innenstadt. Für Katastrophenfälle wird die Sirene weiterhin betriebsbereit gehalten.

Funkmeldeempfänger

motorolabmdWie bereits eingangs erwähnt, werden heute moderne Funkmeldeempfänger zur Alarmierung der Feuerwehr benutzt. Durch den Alarm, der in der Rettungsleitstelle in Meppen zentral ausgelöst wird, werden die angewählten Funkmeldeempfänger der Einsatzkräfte in Betrieb gesetzt. Jeder Feuerwehrmann weiß somit sofort: Ein Einsatz ruft!

Dabei ist es der Rettungsleitstelle möglich, bedarfsgerecht zu alarmieren: Während zu einem Containerbrand nur ein paar wenige Einsatzkräfte benötigt werden, so wird bei einem Brand einer Schule oder eines Einkaufszentrums die gesamte Feuerwehr alarmiert. Außerdem lassen sich Feuerwehrführungskräfte separat alarmieren.
 

Die Alarmierung erfolgt hierbei über Funk: Der Funkmeldeempfänger ist auf eine bestimmte Frequenz eingestellt, über die auch die Alarmierung durch die Rettungsleitstelle erfolgt.

skyfireIn den Papenburger Feuerwehren sind zwei Typen von Funkmeldeempfängern im Einsatz: Der bereits seit vielen Jahren bewährte "Motorola BMD" und das etwas modernere Gerät "Motorola Skyfire 4S" (früher: Bosch FME 88S). Das neuere Modell verfügt zusätzlich über einen Vibrationsalarm. Jeder aktive Feuerwehrmann trägt einen Funkmeldeempfänger bei sich und ist somit jederzeit alarmierbar.

 

 

 

Alarm-Fax

Bei jeder Alarmierung schickt die Rettungsleitstelle ein Fax ins Feuerwehrhaus: Das Fax enthält wichtige Informationen zu Art und Umfang des Einsatzes, Einsatzort, alarmierten Einheiten und zusätzliche, wichtige Informationen wie Anfahrt und Löschwasserversorgung (Hydranten) vor Ort.

Außerdem sind detaillierte Informationen zum Meldenden mit Telefonnummer und Namen angegeben. Die Telefonnummer des Anrufenden wird der Leitstelle immer mitübermittelt, auch wenn die Rufnummernübertragung deaktiviert ist. So ist sichergestellt, dass eventuelle Rückfragen gestellt werden können. Beim Notrufmissbrauch ist es außerdem besonders einfach, diese Daten an die Staatsanwaltschaft übermitteln zu können.

Alarmfax

Alarm per SMS

Zusätzlich zum Funkmeldeempfänger besteht die Möglichkeit, eine Alarmierung per SMS zu empfangen. Dieser SMS sind dann erste Informationen zu Einsatzart und -ort beigefügt. In Papenburg wird der SMS-Alarm nur für Führungskräfte verwendet.